Am 29.12.2008 wurde mein Smart Typ 451 nach 3 Monaten Lieferfrist an mich ausgeliefert. Bestellt wurde das Fahrzeug beim Smartcenter Wallisellen. Nette Bedienung aber Null Rabatt......
Da ich genau Anfang der Kältephase eingestiegen bin, kann ich noch keine genauen Angaben überen Verbrauch machen. Zur Zeit wird 5.2 Liter konsumiert, was natürlich wesentlich zuviel ist. Vermutlich wird das Ziel von meinen angestrepten 4 Liter nicht erreicht aber deutlich unter 5 Liter ist machbar.
Ich habe mich für die 45 KW Motorenversion entschieden, da das beste Drehmomet bereits bei 3000 U/Minute bereitsteht und ich mir dadurch bessere Verbrauchswerte bei entsprechender Fahrweise erhoffe. Generell finde ich das Aggregat etwas drehfaul, was mich jedoch nicht weiter stört. Im Gegenteil, ich fahre in der Regel zwischen 1500 - 3000U und schalte immer von Hand. Die Vollautomatik habe ich gar nicht mitbestellt.
Nach nun ca. 8'000 gefahrenen Kilometern kann ich genauere Angaben hinsichtlich Verbrauch, Fahrkomfort usw geben.
Die angestrebten 4.5 Liter Benzin auf 100 Km konnte ich bis jetzt noch nicht erreichen. Im Schnitt liegt der Verbrauch etwas höher bei 4.9 Liter. Dieser Wert ist nicht schlecht aber irgendwie auch nicht zufriedenstellend. Wie bei allen Fahrzeugen sind die Verbrauchsangaben nicht realistisch. Was mich jedoch positiv überrascht ist das Schaltgetriebe und das Startverhalten des Motors nach einem Stillstand. Die langen Schaltverzögerungen der Vorgängermodelle konnten stark verkürzt werden und wirken nun nicht mehr störend. Ebenfalls ist das Durchzugsverhalten bei niedrigen Drehzahlen sehr gut und konfortabel. Bis jetzt vermisse ich die Vollautomatik nicht, auf welche ich beim Kauf des Fahrzeugs verzichtet habe. Sollte sich der Wunsch danach im Laufe der Zeit entwickeln, kann diese sehr einfach und einigermassen kostengünstig nachgerüstet werden.
Durch den massigen und starken Generator, welcher beim Starten ebenfalls die Aufgabe des Anlassers übernimmt, wird der Motor in sehr kurzer Zeit und ohne spürbare Verzögerung angeworfen. Das ist konfortabel und auch wichtig, da durch das Abschalten des Antriebs unter 7 Kmh und gleichzeitiger Betätigung der Fussbremse der Motor im ECO-Modus abgeschaltet wird und es dadurch teilweise zu sehr vielen Startvorgängen kommt. Sollte sich die Spannungslage der Starterbatterie nicht mehr im vorgeschriebenen Bereich befinden, erfolgt keine Abschaltung um die Funktionssicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten.
Elektrofahrrad mitführen
Ich stand vor der Entscheidung ein Klapprad anzuschaffen oder einen Fahrradständer am Smart zu montieren. Als ich mir das Original Ständermodell von Smart vorführen lies, war meine Entscheidung bereits gefallen. Entgegen dem Vorgänger-System (Smart 450) kann ich den Originalträger zum Smart 451 nur empfehlen. Der Träger mit zwei Bolzen von oben in die Stossstange eingeführt und mittels zwei Schrauben an den Abschleppgewinden verschraubt. Die zusätzliche Rückbeleuchtung mit Blinker und Bremslichter werden mit dem zusätzlich angebauten Stecker verbunden und.... fertig. Sehr, sehr stabil und für zwei Fahrräder gut.
Hier mein Elektrofahrrad aufgeschnallt. Beim genauen Betrachten sieht man den Ladestecker angeschlossen am Bionx Akku. Durch einen zusätzlich montierten Spannungswandler besteht bei meinem System die Möglichkeit, während der Fahrt den Akku auf- respektive nachzuladen.
Hinsichtlich dem Nachladen des Fahrradakkus machte ich mir Gedanken über das Lademanagement des Smart MHD. Eine Überprüfung der Borard-Spannungslage während dem Fahrbetrieb zeigt, insbesondere bei eingeschalteten Verbrauchern am 12 Volt Netz, dass beim Ausrollen des Fahrzeugs eine gewisse Rekuperation feststellbar ist. Der Ladegenerator bringt dabei die Spannung auf gemessene 14.3 Volt und lässt diese im Schubbetrieb auf gemessene 13 Volt absinken. Wie positiv sich dieses Ladeverhalten auf den Benzinverbrauch auswirkt bleibt noch im Dunkeln.